Mad Catz Global startet nach Insolvenz mit neuer Gaming-Hardware

Mad Catz kehrte Anfang Januar 2018 nach dem Insolvenzverfahren des Vorjahres in den Markt zurück. Unter dem Namen Mad Catz Global Limited stellte das Unternehmen eine neue Produktfamilie für PC-Spieler in Aussicht und plante den ersten öffentlichen Auftritt auf der CES 2018.

Zum Neustart gehörten mehrere Varianten der RAT-Mäuse, darunter die drahtlose RAT Air, außerdem STRIKE-Tastaturen, FREQ-Headsets und GLIDE-Mausmatten. Die damalige Unternehmensführung erklärte gegenüber CNET, dass nahezu alle Vermögenswerte der früheren Mad Catz von einer chinesischen Holdinggesellschaft übernommen worden seien. Ziel war, die Marke mit einem neuen Team und einer veränderten Produktpalette fortzuführen.

Neue RAT, STRIKE und FREQ Produkte

Mad Catz Global kündigte für die CES 2018 eine RAT Air mit drahtloser Energieversorgung über das Mauspad an. Ergänzt wurde das Sortiment durch die mechanische STRIKE 4, das FREQ 4 und weitere Modelle aus den Produktreihen des Herstellers. Die Marke wollte damit zunächst vor allem den PC-Markt bedienen und an frühere Peripherieprodukte anknüpfen.

Das offizielle Mad-Catz-Video zum Neustart stellte die Rückkehr unter dem Motto „Back in the Game“ vor. Die damalige Entwicklung folgte auf die Insolvenz der früheren Gesellschaft, die unter anderem durch hohe Belastungen aus dem Geschäft mit Rock-Band-Zubehör in Schwierigkeiten geraten war.

Mad Catz hatte bereits im Frühjahr 2017 Insolvenz angemeldet. XboxDev berichtete damals über die finanzielle Schieflage des ursprünglichen Unternehmens. Die neue Gesellschaft trat rechtlich eigenständig auf, nutzte aber die bekannten Marken und Designs weiter.

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