Turtle Beach plant ROCCAT-Übernahme

Turtle Beach will sein PC-Geschäft ausbauen und dafür ROCCAT übernehmen. Die Vereinbarung vom 14. März 2019 betrifft den Hamburger Hersteller von Gaming-Mäusen, Tastaturen und weiteren PC-Accessoires. Für Turtle Beach sollte der Deal zugleich neue Vertriebswege in Europa, Nordamerika und Asien öffnen.

Mehr PC-Peripherie für Turtle Beach

Der Headset-Spezialist wollte mit ROCCAT ein etabliertes PC-Portfolio ergänzen. Die damalige Unternehmensmeldung stellte deshalb die Kombination aus ROCCAT-Mäusen und -Tastaturen mit Turtle-Beach-Headsets und den jeweiligen Vertriebsnetzen heraus.

Der Kaufpreis besteht aus mehreren Bausteinen

Turtle Beach nannte in der Ankündigung 14,8 Millionen US-Dollar in bar, bereinigt um das Working Capital, plus 1 Million US-Dollar in bar oder Aktien nach Wahl des Unternehmens. Hinzu konnten Earn-out-Zahlungen von bis zu etwa 3,4 Millionen US-Dollar kommen. Die Beträge waren Näherungen auf Basis des damaligen Wechselkurses und standen unter den im Vertrag beschriebenen Bedingungen.

ROCCAT bringt Mäuse, Tastaturen und Headsets ein

Die gemeinsame Produktpalette sollte laut Turtle Beach fast 50 Kernmodelle umfassen. Eine Investorpräsentation aus dem Deal zeigt, wie ROCCATs PC-Zubehör das bisher stärker auf Konsolen-Headsets ausgerichtete Angebot ergänzen sollte.

Gemeinsames Turtle-Beach- und ROCCAT-Zubehörportfolio aus der Investorpräsentation 2019
Turtle Beach und ROCCAT im gemeinsamen Zubehörportfolio; Bild: Turtle Beach, SEC-Investorpräsentation 2019

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein