Lenovos ThinkReality A3 ist eine AR-Brille für Arbeitsplätze, an denen mehrere Bildschirme virtuell statt physisch bereitgestellt werden sollen. Die offizielle Produktseite von Lenovo nennt die PC Edition als Lösung für virtuelle Monitore und mobile Arbeitsplätze. Ein zeitnaher Test von Heise befasste sich ebenfalls mit der Alltagstauglichkeit des Systems. XboxDev fasst die Herstellerangaben und den damaligen Testkontext als Produktübersicht zusammen, führt dabei aber keinen eigenen Praxistest durch.
Virtuelle Monitore per USB-C
Die ThinkReality A3 verbindet sich mit einem kompatiblen Windows-Rechner über USB-C. Laut Lenovo können in der PC Edition bis zu fünf virtuelle Bildschirme im Sichtfeld angeordnet werden. Für die Darstellung und Verwaltung der Arbeitsflächen ist die zugehörige ThinkReality-Software erforderlich. Die technische Dokumentation zur ThinkReality A3 beschreibt die unterstützten Anschlüsse, die DisplayPort-Anbindung und die Systemvoraussetzungen.
Technische Daten und Einsatzgrenzen
Lenovo gibt zwei Displays mit jeweils 1080p Auflösung und bis zu 200 cd/m² Helligkeit an. Das Gewicht liegt laut Datenblatt bei rund 130 Gramm. Zur Ausstattung gehören außerdem eine 8-Megapixel-RGB-Kamera, Mikrofone mit Geräuschunterdrückung und integrierte Lautsprecher. Die Brille benötigt für die PC-Nutzung eine geeignete USB-C-Verbindung mit DisplayPort-Unterstützung. Damit hängt die praktische Nutzbarkeit vom Rechner, der Software und der Ergonomie am jeweiligen Arbeitsplatz ab.
AR als zusätzlicher Arbeitsplatz
Die ThinkReality A3 zielt weniger auf klassische Unterhaltung als auf die Erweiterung eines bestehenden Arbeitsplatzes. Virtuelle Monitore können etwa bei mobiler Entwicklung, Support oder der Auswertung technischer Werkzeuge eingesetzt werden, ohne dass mehrere physische Displays transportiert werden müssen. Einen älteren Blick von XboxDev auf Virtual-Reality-Anwendungen gibt es bereits, die ThinkReality A3 arbeitet jedoch mit einem anderen Anzeige- und Nutzungskonzept.
