Ein Bauvorschlag der c’t kombiniert einen AMD Ryzen 4600G mit Komponenten für einen sparsamen Heimserver. Das System soll im Leerlauf rund 17 Watt aufnehmen und mit den ausgewählten Bauteilen unter 400 Euro bleiben. Der Originalbeitrag der c’t datiert vom 26. Januar 2024.
APU ohne separate Grafikkarte
Im Mittelpunkt steht der Ryzen 4600G mit sechs Rechenkernen und integrierter Grafikeinheit. Für einen Server entfällt dadurch eine zusätzliche Grafikkarte, die im Dauerbetrieb Energie verbrauchen würde, ohne für typische Netzwerkdienste erforderlich zu sein. Die Plattform bietet zugleich Reserven für mehrere parallel laufende Dienste oder virtuelle Maschinen.
Erweiterbarkeit für Speicher und Dienste
Der Bauvorschlag setzt auf ein Mainboard mit vier RAM-Steckplätzen, einem M.2-Steckplatz, mindestens zwei PCIe-Steckplätzen und vier SATA-Anschlüssen. Damit bleibt Platz für eine schnelle System-SSD sowie zwei bis vier 3,5-Zoll-Festplatten. Ein solches Layout eignet sich für ein NAS, lokale Backups, Medienserver oder Entwicklungsdienste im Heimnetz.
Die Gehäusewahl begrenzt die möglichen Zusammenstellungen stärker als der Prozessor. Viele günstige Gehäuse sind auf kompakte Systeme ausgelegt und bieten keinen ausreichenden Platz für mehrere 3,5-Zoll-Laufwerke. Der c’t-Bauvorschlag berücksichtigt deshalb nicht nur den Preis der Kernkomponenten, sondern auch die Anforderungen an Laufwerkskäfige und den Dauerbetrieb.
Für Entwickler, QA-Teams und technisch versierte Spieler kann ein solcher Rechner als lokale Plattform für Backups, Build-Artefakte, Versionsverwaltung oder Medien dienen. Die frühere Meldung zu AMDs Ryzen-Plattform zeigt einen anderen Einsatzbereich der Prozessorfamilie. Die vollständige Komponentenliste und die Messwerte stehen im Bauvorschlag der c’t.

