Das Entwicklerstudio Cloud Imperium Games expandiert deutlich: Wie Cloud Imperium Games am 10. November 2021 ankündigte, eröffnet das Unternehmen im Mai 2022 eine neue Niederlassung in Manchester. Die derzeit rund 400 Mitarbeiter, die im nahegelegenen Wilmslow an Star Citizen und Squadron 42 arbeiten, sollen künftig von Manchester aus tätig sein.
Bis Ende 2023 sollen weitere 300 Angestellte hinzukommen, innerhalb der kommenden fünf Jahre soll die Belegschaft am Standort Manchester auf rund 1.000 Personen anwachsen. Ein Kurzkommentar von Bürgermeister Andy Burnham in der offiziellen Pressemitteilung deutet darauf hin, dass die Stadt das neue Studio finanziell unterstützt, konkrete Details dazu nannte Cloud Imperium Games bislang nicht.
Weltweit arbeiten aktuell rund 700 Entwickler an Star Citizen und Squadron 42. Finanziert wird das Studio vor allem über Beiträge der Community, die für beide Spiele bislang knapp 400 Millionen US-Dollar zusammengetragen hat.
Erstes Lebenszeichen für Squadron 42 seit Langem
Während es bei Star Citizen selbst immer wieder größere und kleinere Updates gibt, ist die prominente Erwähnung des handlungsbasierten Solospiels Squadron 42 in der aktuellen Pressemitteilung das erste neue Lebenszeichen seit längerer Zeit. Für Chris Roberts, Chef von Cloud Imperium Games, ist die neue Niederlassung zugleich eine persönliche Rückkehr: „Manchester ist der Ort, an dem ich meine Videospielkarriere begann, als ich 1983 im reifen Alter von 14 Jahren angestellt wurde, um das Spiel des Monats für BBC Micro User zu schreiben.“
Frankfurter Niederlassung vor Umzug
Neben dem Hauptsitz in Santa Monica und dem neu angekündigten Studio in Manchester unterhält Cloud Imperium Games bereits Niederlassungen im texanischen Austin, im kanadischen Montreal und im hessischen Frankfurt am Main. Die Belegschaft in Frankfurt darf sich ebenfalls auf einen Umzug freuen: Voraussichtlich 2022 sollen dort neue Räumlichkeiten im gerade fertiggestellten Luxus-Hochhaus One in der Innenstadt bezogen werden. Der dafür abgeschlossene Mietvertrag läuft über zehn Jahre, was auf eine langfristige Standortplanung des Studios hindeutet.
