Eine Xbox-Preview von Minecraft enthielt Ende März 2022 vorübergehend Prototyp-Code für Raytracing. Die Vorschau wurde von den Servern entfernt. In einer von The Verge dokumentierten Stellungnahme erklärte Mojang, der Code sei unbeabsichtigt in die Minecraft Preview gelangt. Eine zeitnahe Veröffentlichung der Funktion für Xbox-Konsolen sei damit nicht angekündigt.
Die Testversion zeigte, wie Raytracing die Beleuchtung und Reflexionen in der blockbasierten Welt verändern kann. Gleichzeitig war die technische Vorschau deutlich eingeschränkt. Die Darstellung lud je nach Einstellung weniger Chunks um die Spielfigur und warnte vor möglichen Leistungseinbußen.
Raytracing bleibt auf dem PC verfügbar
Auf Windows-PCs war Minecraft RTX bereits als technische Variante mit Pathtracing verfügbar. Dort übernimmt die Grafikkarte die Berechnung globaler Beleuchtung, weicher Schatten und reflektierter Lichtquellen. Die PC-Fassung benötigt dafür passende Hardware und ist nicht mit einer regulären Xbox-Freischaltung gleichzusetzen.
Für Xbox Series X und Series S blieb es damit bei der Bedrock-Version ohne offiziell angekündigten Raytracing-Modus. Der kurzzeitig sichtbare Code zeigte zwar, dass Mojang entsprechende Experimente prüfte, stellte aber keinen Konsolen-Release in Aussicht.
