Sony Interactive Entertainment will seine Inhalte und Dienste stärker über den klassischen Konsolenmarkt hinaus anbieten. PlayStation-Chef Jim Ryan beschrieb in einem Interview mit GamesIndustry.biz eine Strategie, die zusätzliche Plattformen und neue Geschäftsmodelle einbezieht.
PlayStation soll mehr als eine Konsole sein
Ryan verwies auf PC-Veröffentlichungen, mobile Angebote und weitere Formen der Reichweitensteigerung. Sony wolle eigene Inhalte an unterschiedlichen Orten verfügbar machen und damit mehr Spieler erreichen. Die klassische Konsole bleibe dabei ein zentraler Bestandteil des PlayStation-Geschäfts.
Der Ansatz umfasst sowohl Spiele als auch Dienste. Sony hatte bereits begonnen, ausgewählte PlayStation-Titel zeitversetzt für den PC zu veröffentlichen. Ryan stellte zugleich klar, dass die Veröffentlichungsstrategie nach Plattform und Produkt unterschiedlich ausfallen kann.
Erweiterung des Geschäftsmodells
Die Aussagen fielen wenige Tage nach der Ankündigung der Bungie-Übernahme. Sony wollte Bungies Erfahrung mit Live-Service-Spielen nutzen und bis 2025 mehrere neue Online-Titel veröffentlichen. Das Interview beschreibt damit eine breitere Ausrichtung von PlayStation, ohne konkrete neue Produkte anzukündigen.
