Microsoft hat das Azure Kinect Developer Kit am 24. Februar 2019 vorgestellt. Das Entwicklergerät kombiniert einen Time-of-Flight-Tiefensensor, eine hochauflösende RGB-Kamera und ein ringförmiges Mikrofon-Array mit sieben Mikrofonen in einem kompakten System.
Sensorik für interaktive Anwendungen
Das Kit richtet sich an Teams, die Computer-Vision- und Sprachlösungen entwickeln. Laut der offiziellen Produktseite von Azure stehen dafür ein Tiefensensor mit einem Megapixel, eine 12-Megapixel-RGB-Kamera sowie räumliche Audioaufnahme zur Verfügung. Microsoft nannte als mögliche Einsatzfelder unter anderem Anwendungen, die Bewegungen, Räume und Objekte auswerten.
Zum Start war das Azure Kinect DK in den USA und China vorbestellbar. Microsoft nannte einen Preis von 399 US-Dollar. Als Beispiel für die Verarbeitung der Sensordaten verwies das Unternehmen auf Ocuvera, dessen Lösung Sturzrisiken in Krankenhäusern erkennen und Pflegekräfte benachrichtigen sollte.
Die Hardware knüpft an die frühere Kinect-for-Windows-Entwicklung an. Mit Azure-Diensten sollte der neue Sensor auch für Anwendungen mit räumlicher Wahrnehmung und natürlicher Sprache eingesetzt werden.
