GIA-Report: Südafrika führt Afrikas Gamesmärkte 2021 an

Games Industry Africa (GIA) hat gemeinsam mit Newzoo einen Bericht zum Stand der Gamesbranche in fünf afrikanischen Ländern veröffentlicht. Untersucht wurden Südafrika, Nigeria, Ghana, Kenia und Äthiopien. Südafrika führt bei Spieleranteil und Umsatz.

In Südafrika spielten 2021 laut Bericht rund 24 Millionen Menschen Games. Das entspricht 40 Prozent der Bevölkerung von etwa 59 Millionen. Ghana kam auf 27 Prozent, Nigeria auf 23 Prozent, Kenia auf 22 Prozent und Äthiopien auf 13 Prozent. Mobile Geräte waren in allen fünf Märkten die wichtigste Plattform.

Südafrika erreicht 290 Millionen US-Dollar Umsatz

Auch beim Umsatz lag Südafrika vorn. Der Gamesmarkt des Landes erreichte 2021 rund 290 Millionen US-Dollar. Nigeria folgte mit 185 Millionen US-Dollar, Ghana mit 42 Millionen, Kenia mit 38 Millionen und Äthiopien mit 35 Millionen US-Dollar. In Südafrika zahlten 43 Prozent der Spielenden über klassische Vertriebskanäle für Games. In Ghana und Äthiopien waren es jeweils 33 Prozent, in Nigeria und Kenia jeweils 32 Prozent.

Für Nordafrika lagen im Bericht keine vergleichbaren aktuellen Werte vor. Die letzten zusammengefassten Zahlen für 2019 wiesen Ägypten mit 267 Millionen US-Dollar als größten Markt der Region aus. Marokko kam auf 121 Millionen, Algerien auf 96,2 Millionen und Tunesien auf 60,5 Millionen US-Dollar.

Förderprogramme sollen Studios in Afrika stärken

GIA verwies außerdem auf mehrere Förderprogramme für Entwickler, darunter den Diverse Game Developer Fund, den African Game Developer Prototype Fund und den Black Game Developer Fund. Die Autoren erwarteten dadurch weitere Gründungen und mehr Projekte, an denen Studios aus mehreren afrikanischen Ländern zusammenarbeiten.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein