Valve verschiebt die offizielle Docking Station für das Steam Deck. Wie das Unternehmen am 3. Juni 2022 mitteilte, verzögert sich die Auslieferung des Zubehörs ohne Angabe eines neuen Termins. Zuletzt war vom späten Frühling 2022 die Rede gewesen, ein Zeitfenster, das zum Zeitpunkt der Mitteilung bereits kaum noch zu halten war.
Chipmangel und Lockdowns als Ursache
Als Gründe für die Verzögerung nennt Valve die weiterhin anhaltende Knappheit an Bauteilen wie Chips sowie Schließungen von Fabriken in Asien infolge der Covid-Lockdowns in China. Die Halbleiterindustrie kämpft bereits seit 2020 mit Lieferengpässen, von denen praktisch die gesamte Hardware-Branche betroffen ist, von Grafikkarten bis zu Spielkonsolen.
Steam-Deck-Produktion selbst nicht betroffen
Für das Steam Deck selbst gibt Valve Entwarnung: Die Auslieferung des Handhelds soll von der Verzögerung nicht betroffen sein, da andere Komponenten und andere Produktionsstandorte zum Einsatz kommen als bei der Docking Station. Käuferinnen und Käufer, die bereits eine Vorbestellung des Steam Deck aufgegeben haben, müssen demnach keine zusätzliche Wartezeit befürchten.
Die Docking Station war als offizielles Zubehör gedacht, um das Steam Deck über USB-C mit einem externen Monitor, Netzwerkanschluss und zusätzlichen USB-Ports zu verbinden und damit auch stationär als vollwertiges PC-System nutzbar zu machen. Ohne einen neuen Zeitplan bleibt vorerst offen, wann Valve das Zubehör tatsächlich ausliefert.
