Take-Two Interactive hat die Vergütung von CEO Strauss Zelnick und Präsident Karl Slatoff im Mai 2022 in einer bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Mitteilung offengelegt. Die SEC-Unterlage zum Managementvertrag sieht leistungsabhängige Aktienvergütungen vor. Ein Teil davon hängt an der Entwicklung der wiederkehrenden Konsumausgaben in den Spielen des Konzerns.
25 Prozent der Performance-Aktien hängen an Spielerausgaben
Laut SEC-Dokument werden 25 Prozent der Performance Awards an ein operatives Ziel gekoppelt, das sich auf „recurrent consumer spending“ bezieht. Gemeint sind wiederkehrende Ausgaben der Kundschaft, etwa für virtuelle Gegenstände, Spielwährung oder andere Inhalte innerhalb der Spiele. Die übrigen 75 Prozent orientieren sich an der Entwicklung der Take-Two-Aktie im Vergleich zum Nasdaq-100.
Managementvertrag läuft bis 2029
Der neue Managementvertrag mit ZelnickMedia sollte nach dem Abschluss der Zynga-Übernahme wirksam werden und bis zum 31. März 2029 laufen. Für ZelnickMedia ist ein monatliches Managementhonorar von 275.000 US-Dollar vorgesehen. Zusätzlich nennt die Einreichung jährliche Bonusmöglichkeiten, die bei voller Zielerreichung bis zu 13,2 Millionen US-Dollar betragen können. Die Vergütung ist an mehrere Bedingungen und nicht allein an Mikrotransaktionen gebunden.
GTA Online ist nur ein Teil des Konzernportfolios
Die Formulierung in der SEC-Unterlage bezieht sich auf Take-Twos gesamtes Spieleportfolio und nennt kein einzelnes Spiel. GTA Online, Red Dead Online und weitere laufende Angebote liefern zwar wiederkehrende Umsätze, aus dem Vertrag lässt sich aber keine direkte Zuordnung eines Bonus zu einer bestimmten Marke ableiten. Das Unternehmen beschreibt die Kennzahl als Teil eines umfassenderen Vergütungsmodells.
