Discord hat für seine Infrastruktur ein eigenes Speichersystem auf Basis von Netzwerkdatenträgern entwickelt. Im Engineering-Blog des Unternehmens beschreibt das Team, wie die Lösung schnelle Zugriffe bei hoher Last ermöglichen soll. Im Text ist außerdem ein älterer Discord-Beitrag auf XboxDev verlinkt.
Zahlen und technische Details
Discord betreibt seine Dienste in der Google Cloud. Standardisierte Speicherangebote deckten die Anforderungen des Messengers laut dem Engineering-Team nicht gleichzeitig bei Geschwindigkeit und Ausfallsicherheit ab. Deshalb kombinierte Discord mehrere Speicherklassen mit einer eigenen Software-Schicht.
Die Architektur soll Zugriffszeiten stabil halten, während große Mengen an Nachrichten und Anhängen verarbeitet werden. Für einen Dienst mit vielen parallelen Sprach-, Text- und Community-Verbindungen ist die Latenz des Speichers ein wichtiger Teil der Gesamtleistung.
