Microsoft macht mit jeder verkauften Xbox Series X oder Series S Verlust. Das sagte Gaming-Chef Phil Spencer im Gespräch mit CNBC: Microsoft subventioniere jede Konsole mit 100 bis 200 US-Dollar. Bislang war diese genaue Größenordnung nicht bekannt.
Die Xbox Series X kostet regulär 499 US-Dollar, die Xbox Series S 299 US-Dollar. Microsoft rechnet damit, das Minus über den Verkauf von Zubehör, Spielen und Store-Käufen wieder hereinzuholen.
Konsolen als Verlustgeschäft, Software als Einnahmequelle
Bei jedem verkauften Konsolenspiel erhält Microsoft einen Anteil zwischen 5 und 30 Prozent, je nach Vertrag mit Publisher oder Entwickler. Auf dem PC entfällt eine solche Provision, da es dort keinen Plattforminhaber gibt. Auch APIs wie DirectX können Entwickler bislang ohne Zahlung nutzen.
Sony und Nintendo kalkulieren anders
Sony hatte Mitte 2021 erklärt, mit der Playstation 5 inklusive Laufwerk keinen Verlust zu machen. Bei der günstigeren Digital Edition ohne Laufwerk sieht die Rechnung anders aus. Nintendo gibt an, mit dem Verkauf jeder Konsole seit Jahren durchgehend Gewinn zu erzielen.