Games-Industrie trug 2024 mit 5,1 Milliarden US-Dollar zu Kanadas Wirtschaft bei

Die kanadische Games-Industrie hat im Jahr 2024 nach einer Wirtschaftsstudie der Entertainment Software Association of Canada und Nordicity 5,1 Milliarden US-Dollar zum Bruttoinlandsprodukt beigetragen. Der Bericht erfasst 821 aktive Studios und 34.010 Vollzeitstellen in Kanada.

Der direkte Beitrag der Branche lag laut Studie bei rund 3,9 Milliarden US-Dollar. Weitere 1,2 Milliarden entfielen auf indirekte und induzierte Effekte, etwa über Zulieferer, Dienstleistungen und Einkommen der Beschäftigten. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2021 stieg der gesamte wirtschaftliche Beitrag damit um drei Prozent.

Mehr Vollzeitstellen und höhere Gehälter

Die Zahl der Beschäftigten lag leicht unter dem Wert von 2021, gleichzeitig stieg der Anteil der Vollzeitstellen von 81 auf 86 Prozent. Das durchschnittliche Jahresgehalt erhöhte sich im selben Zeitraum um 21 Prozent auf rund 102.000 US-Dollar. Die größten Beschäftigungszentren liegen in Québec, British Columbia und Ontario.

88 Prozent der Umsätze stammen nach der Erhebung aus Exporten. 76 Prozent der Unternehmen befinden sich weiterhin in kanadischem Besitz. Die Studie weist außerdem darauf hin, dass ein großer Teil der Beschäftigung auf größere internationale Studios mit kanadischen Niederlassungen entfällt, während viele eigenständige Teams klein bleiben.

Bericht untersucht den Zeitraum 2023 bis 2024

Nordicity erstellte die Untersuchung im Auftrag der ESAC zwischen Mai und Juli 2024. Der vollständige Bericht Canada’s Video Game Industry: Powering the Future of Play enthält zusätzlich regionale Auswertungen, Angaben zu Unternehmensgrößen und eine Übersicht der direkten sowie indirekten Arbeitsmarkteffekte.

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