Activision Blizzard rief seine Aktionärinnen und Aktionäre im März 2022 zur Zustimmung zur geplanten Übernahme durch Microsoft auf. Die bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichte definitive Proxy-Erklärung vom 21. März 2022 lud zur virtuellen Sonderversammlung am 28. April 2022 ein.
Abstimmung über den Zusammenschluss mit Microsoft
Auf der Tagesordnung stand die Annahme des am 18. Januar 2022 geschlossenen Fusionsvertrags. Vorgesehen war, dass eine Microsoft-Tochtergesellschaft mit Activision Blizzard verschmilzt und Activision Blizzard anschließend als vollständig kontrollierte Tochtergesellschaft von Microsoft weitergeführt wird.
Die Unterlagen nannten eine Barzahlung von 95 US-Dollar je Activision-Blizzard-Aktie. Der vereinbarte Unternehmenswert lag bei rund 68,7 Milliarden US-Dollar einschließlich der vorgesehenen Transaktionsstruktur. Zusätzlich sollten die Aktionäre über eine beratende Abstimmung zu Vergütungen abstimmen, die für Führungskräfte im Zusammenhang mit der Fusion entstehen konnten.
Unterlagen erläutern auch ein Scheitern der Transaktion
In der SEC-Vorlage beschrieb Activision Blizzard außerdem die Folgen eines Scheiterns. Die Zahlung von 95 US-Dollar je Aktie wäre dann entfallen und das Unternehmen wäre eigenständig an der Nasdaq geblieben. Die Einreichung ergänzte damit die bereits im Januar veröffentlichte Ankündigung des geplanten Zusammenschlusses.
