Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien strich Dead Island und Dead Island: Riptide im Januar 2019 aus der Liste der jugendgefährdenden Medien. Die Listenstreichungen wurden im Bundesanzeiger am 28. Januar 2019 veröffentlicht.
Mehrere Fassungen betroffen
Die amtliche Bekanntmachung führt Dead Island für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 jeweils als EU-Version auf. Bei Dead Island: Riptide nennt das Dokument die EU-Fassung für Xbox 360 sowie Fassungen für Singapur und Australien. Die Entscheidungen tragen das Datum 10. Januar 2019 und wurden auf Antrag des Rechteinhabers getroffen.
Die ursprüngliche Indizierung hatte die Gewaltdarstellung im Zombie-Spiel als jugendgefährdend bewertet. Mit der Listenstreichung entfiel die Beschränkung für die genannten Fassungen. Eine Listenstreichung ist dabei keine nachträgliche Altersfreigabe durch die USK, sondern ein separates Verfahren nach dem Jugendschutzgesetz.
Verfügbarkeit in Deutschland
Nach der Veröffentlichung der Entscheidung konnten die betroffenen Versionen in Deutschland wieder regulär angeboten werden, sofern weitere gesetzliche Vorgaben und eine entsprechende Alterskennzeichnung eingehalten wurden. Die offizielle Steam-Produktseite führt die überarbeitete PC-Fassung als Dead Island Definitive Edition.
