Embracer Group plant weitere Übernahmen in vergleichbarer Größenordnung

Die Embracer Group will ihre Übernahmestrategie fortsetzen. CEO Lars Wingefors erklärte in einem Gespräch mit der Financial Times, dass der Konzern nach 62 Zukäufen seit Anfang 2020 weitere Transaktionen in vergleichbarer Größenordnung prüfe. Für die bisherigen Übernahmen nennt der Bericht ein Volumen von rund 8,1 Milliarden US-Dollar.

Zum Konzern gehörten damals rund 115 interne Entwicklerstudios und zehn operative Gruppen. Dazu zählten unter anderem THQ Nordic, Koch Media mit Deep Silver, Saber Interactive und Gearbox Software. Die Angaben bezogen sich auf den Stand im April 2022 und schlossen auch Übernahmen außerhalb des klassischen Spielegeschäfts ein.

Als mögliche Ziele nannte Wingefors Unternehmen aus dem Free-to-Play-Bereich sowie Studios und Publisher aus Großbritannien, den USA, Polen, Frankreich und China. Embracer wolle vor allem Firmen mit einer nachweisbaren Erfolgsbilanz übernehmen und ihnen anschließend weitgehend eigenständige Entscheidungen ermöglichen.

Die Strategie folgt dem dezentralen Aufbau des Konzerns. Ein früherer XboxDev-Bericht zu Embracers AAA-Planung zeigt, wie die vielen Studios parallel an unterschiedlichen Projekten arbeiteten.

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