Lenovo führt die Legion Glasses Gen 2 als tragbares Micro-OLED-Display für Gaming, Filme und produktive Anwendungen. Die Brille verbindet sich über USB-C mit DisplayPort-Alternate-Mode und arbeitet damit auch mit dem Handheld Legion Go sowie kompatiblen PCs, Tablets und Smartphones.
Virtueller Bildschirm mit 120 Hz
Lenovo setzt pro Auge ein Micro-OLED-Panel mit 1.920 x 1.080 Pixeln ein. Der virtuelle Bildschirm entspricht laut Hersteller einer Diagonale von bis zu 126 Zoll. Die Bildwiederholrate erreicht 120 Hz, die maximale Helligkeit liegt bei 800 Nits und der Farbraum deckt 98 Prozent von DCI-P3 ab. Für Spiele ist zudem eine stereoskopische 3D-Darstellung vorgesehen, sofern das angeschlossene Gerät und der jeweilige Inhalt dies unterstützen.
Die Verbindung erfolgt per USB-C-Kabel, eine eigene Stromversorgung oder ein Akku ist nicht erforderlich. Entscheidend ist ein USB-C-Anschluss mit DisplayPort-Alternate-Mode und ausreichender Stromversorgung. Damit lässt sich das Display auch an Geräten außerhalb des Lenovo-Ökosystems betreiben. Die ThinkReality A3 zeigt bereits, wie Lenovo tragbare Displays für mehrere virtuelle Bildschirme positioniert.
Einsatz mit Legion Go und PC
Beim mobilen Spielen kann die Brille das integrierte Display des Legion Go oder eines anderen Handhelds ersetzen. Die Darstellung bleibt dabei auf die tragbare Brille beschränkt, was in öffentlichen Umgebungen zusätzlichen Sichtschutz bietet. Lenovo nennt als weitere Einsatzbereiche Videowiedergabe und die Nutzung eines großen virtuellen Arbeitsbildschirms. Das Gehäuse wiegt rund 65 Gramm und lässt sich mit austauschbaren Nasenpads anpassen.
Die technischen Daten und die Kompatibilitätsanforderungen führt Lenovo auf der offiziellen Produktseite auf. Preis und Verfügbarkeit können je nach Land und Händler abweichen.

