CDU, CSU und SPD bezeichnen Computerspiele im Koalitionsvertrag 2025 als Kulturgut und Innovationstreiber. Die künftige Bundesregierung stellt steuerliche Anreize für die Spieleentwicklung und eine verlässliche Förderung in Aussicht.
Der Vertrag nennt außerdem ein planbares Fördermodell sowie die Anerkennung des eSports als gemeinnützigen Bereich. Die Formulierungen sind politische Vorhaben und stehen unter dem Finanzierungsvorbehalt der späteren Haushalte. Eine konkrete Fördersumme oder ein fertiger Gesetzesentwurf liegt damit noch nicht vor.
Für Studios und Publisher wäre ein Steueranreizmodell vor allem bei der Finanzierung mehrjähriger Produktionen relevant. Welche Behörde die Maßnahmen umsetzt, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch offen. Die Koalitionsvereinbarung bildet daher zunächst den politischen Rahmen für die kommende Games-Förderung.
