Der Branchenverband game hat ein zweiteiliges Steuerfoerdermodell für die deutsche Spieleindustrie vorgestellt. Vorgesehen ist ein Steueranreiz für größere Projekte in Form von Koerperschaftssteuergutschriften, die eine Kostenersparnis von 30 bis 35 Prozent ermöglichen sollen. Für Startups und kleine Studios sind ergänzend Direktzuschuesse von 50 Millionen Euro jährlich sowie eine gesenkte Mindestprojektgröße von 100.000 Euro geplant.
Der Verband verweist auf die Größenverhältnisse: Deutschland zählt rund 12.000 Beschäftigte in der Spieleindustrie, Grossbritannien etwa 24.000 und Frankreich rund 35.000. Nach Verbandsangaben erzeugt jeder Förder-Euro zusätzliche Investitionen von 4,80 Euro sowie 3,40 Euro an Steuern und Sozialabgaben. Seit 2019 flossen bereits über 200 Millionen Euro Bundesfoerderung.
Als Ziel-Einführung nennt der Verband den 1. Januar 2026. Geschäftsführer Felix Falk führt Titel wie EA Sports FC, Rainbow Six Siege und Dune: Awakening als Beispiele für in Deutschland entstandene Spiele an. International sind steuerliche Modelle nicht immer erfolgreich, wie das Beispiel zeigt, dass Alberta Pläne für eine Steuergutschrift verwarf.
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