game-Umfrage: Branche unzufrieden mit der Ampel-Politik

Die deutsche Games-Branche zieht eine kritische Bilanz der Ampel-Koalition. In einer Umfrage des Branchenverbands game bewerten zwei Drittel der Teilnehmer die Regierungsarbeit im Bereich Games negativ. An der Befragung beteiligten sich 197 der mehr als 500 Verbandsmitglieder.

Nur 17 Prozent der Befragten erwarten für 2025 eine positive Branchenentwicklung, nach 50 Prozent zwei Jahre zuvor. Die eigene Firmenperspektive schätzen 52 Prozent positiv ein, mehr als 80 Prozent rechnen mit stabilen oder steigenden Mitarbeiterzahlen. Als Hauptkritikpunkt gilt, dass das Wirtschaftsministerium seit rund eineinhalb Jahren keine neuen Foerderanträge mehr annahm.

game-Geschäftsführer Felix Falk fordert von der kommenden Bundesregierung verlässliche Rahmenbedingungen und eine steuerliche Games-Förderung nach dem Vorbild internationaler Tax Credits. Ein geplantes Foerderpaket über 33 Millionen Euro war zuvor zu einem Gründungsstipendium umgewidmet worden.

Die Neuwahl war für den 23. Februar 2025 angesetzt. Bereits zuvor hatte der Bund die Games-Förderung mehrfach angepasst. Die Umfrage veröffentlichte game im Dezember 2024.

Die Angaben basieren auf der Originalquelle.

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