Games-Förderung: Bund stoppt Anträge 2025 nach nur acht Wochen

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) hat den Annahmestopp für neue Anträge auf Games-Förderung zum dritten Mal seit 2020 ausgelöst. Bereits nach acht Wochen des Jahres 2025 war das verfügbare Budget gebunden. Nach Angaben aus der Branche gingen über 60 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 17,5 Millionen Euro ein.

Zum Vergleich: 2022 wurden im gesamten Jahr 43 Anträge gestellt, 2023 waren es 30. Einzelprojekte kamen 2025 auf Entwicklungskosten von bis zu 900.000 Euro, die neue Mindestfoerderung lag bei 300.000 Euro.

Der Branchenverband game kritisierte den Stopp scharf. Geschäftsführer Felix Falk verwies auf fehlende Planungssicherheit und forderte eine steuerliche Förderung statt kassenlagenabhängiger Projektzuschuesse. Zum Budgetrahmen siehe die Meldung, dass die Bundes-Games-Förderung 2025 bei 50 Millionen Euro blieb.

Die Angaben basieren auf der Originalquelle.

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