IO Interactive will die Spieleentwicklung mit eigener Technik beschleunigen

Bei IO Interactive arbeitet Technikchef Ulas Karademir daran, die Produktion der Spiele effizienter zu gestalten. Das Studio ist heute unabhängig und betreibt Standorte in Malmö, Barcelona, Istanbul, Brighton und Kopenhagen.

Karademir war zwischenzeitlich bei Unity tätig und half Crytek-Mitgründer Cevat Yerli beim Aufbau einer Engine für verteilte Entwicklung. Nun konzentriert er sich auf DevOps und die Modernisierung der Software-Entwicklung. Ziel sei es, die Produktion günstiger, schneller und besser zu machen.

Viele Studios setzten noch immer auf klassische Pipelines, die seit rund 20 Jahren kaum verändert worden seien, erklärt Karademir. Inhalte würden aus Content-Werkzeugen in die Engine exportiert und anschließend für eine Plattform gebaut. Entscheidend sei, diesen Ablauf zu beschleunigen und schneller Rückmeldung zu erhalten.

Werkzeuge sollten wiederkehrende Arbeitsschritte automatisieren, um die Qualität zu steigern. IO Interactive arbeitet aktuell an Hitman, einem Fantasy-Spiel und einem James-Bond-Titel. Wie groß die Hitman-Marke inzwischen ist, zeigt der Spielerzahlen-Rekord von World of Assassination.

Die Angaben zur Meldung stammen aus der Originalquelle von IO Interactive.

Zusätzlichen Kontext liefert IO Interactives Glacier-Engine.

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