Der deutsche Games-Markt ist im ersten Halbjahr 2024 um sechs Prozent auf rund 4,3 Milliarden Euro gefallen. Erfasst sind Umsätze mit Spielen, Spiele-Hardware und Online-Diensten. Die Zahlen veröffentlichte der Branchenverband game.
Besonders deutlich war der Rückgang bei der Hardware. Der Verkauf von Spielkonsolen ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum spürbar zurück, nachdem die Nachfrage nach den aktuellen Geräten ihren Höchststand überschritten hatte. Auch der Umsatz mit einzelnen Spielen entwickelte sich rückläufig.
Der Verband ordnete die Zahlen als vorübergehende Eintrübung nach mehreren Wachstumsjahren ein. Maßgeblich seien weniger umsatzstarke Neuerscheinungen in der ersten Jahreshälfte sowie eine abflachende Hardware-Nachfrage gewesen.
Die Halbjahresbilanz deutete bereits das Gesamtjahr an. Am Ende stand 2024 ein Minus für die deutsche Spielebranche, bevor der Markt 2025 wieder zulegte.
