Blizzard: QA-Beschäftigte in Albany und Austin ratifizieren CWA-Tarifvertrag

Die Quality-Assurance-Beschäftigten von Blizzard an den Standorten Albany (New York) und Austin (Texas) haben einen Tarifvertrag mit dem Mutterkonzern ratifiziert. Die Communications Workers of America (CWA) sprachen von dauerhaften Schutzrechten am Arbeitsplatz.

Der Vertrag deckt über 60 Beschäftigte in verschiedenen QA-Rollen ab, die Verhandlungen hatten im Mai 2023 begonnen. Die dreijährige Vereinbarung sieht garantierte Lohnsteigerungen, strengere Regeln zum Einsatz von generativer KI, faire Nennung in den Credits, Schutz für Beschäftigte mit Behinderung und für eingewanderte Beschäftigte sowie Beschränkungen bei verpflichtenden Crunch-Phasen vor.

Laut CWA handelt es sich um den dritten Tarifvertrag im Konzern, nachdem Raven Software im August einen Vertrag abgeschlossen hatte. Bereits zuvor hatten die QA-Beschäftigten von ZeniMax den ersten Microsoft-Tarifvertrag der Branche ratifiziert.

Der Abschluss fällt in eine Phase mit zahlreichen Entlassungen in der Branche. Laut der State-of-the-Game-Industry-Umfrage 2026 befürworten 82 Prozent der US-Befragten eine gewerkschaftliche Organisation.

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