Der neue Koalitionsvertrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU in Baden-Württemberg sieht einen Ausbau der Games-Förderung vor. Film und Games werden darin als Wachstumsbranchen an der Schnittstelle von Kultur und Wirtschaft bezeichnet.
Die künftige Landesregierung will die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg weiterentwickeln und die Filmförderung erhöhen. Außerdem soll die Games-Förderung optimiert werden, um Baden-Württemberg als Produktionsstandort attraktiver zu machen. Konkrete Fördersummen oder einen Zeitplan nennt der Vertrag nicht.
Games als Teil der Standortpolitik
Die Vereinbarung nennt als Ziel, mehr Wertschöpfung in den Bereichen Film und Games im Land zu halten und die Sichtbarkeit des Standorts national wie international zu erhöhen. Die Zuständigkeiten für Film und Medien sollen gebündelt werden. Die Koalition will zudem junge Medienschaffende systematisch unterstützen.
Ministerpräsident wird Cem Özdemir, Manuel Hagel übernimmt das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten. Die neue grün-schwarze Landesregierung soll von 2026 bis 2031 arbeiten. Welche konkreten Programme aus den angekündigten Zielen entstehen, muss nach der Regierungsbildung festgelegt werden.
