Analyse: Asha Sharma steht bei Xbox vor schwierigen Entscheidungen

Eine Analyse von GamesIndustry.biz beschreibt den Spielraum der neuen Xbox-Chefin Asha Sharma als eng begrenzt. In ihren ersten 100 Tagen habe sie vor allem Vertrauen zurückgewonnen, etwa durch das Aus für einen Copilot-Ansatz auf Konsolen, eine Preissenkung beim Game Pass und ein stärkeres Bekenntnis zur Konsole.

Zugleich nennt der Text deutliche wirtschaftliche Grenzen. Sharma beziffere die sogenannte Accountability Margin der Sparte auf rund drei Prozent. Microsoft habe eingeräumt, dass der Gaming-Umsatz ohne Activision Blizzard King über fünf Jahre um etwa 500 Millionen Dollar gesunken sei, obwohl rund 20 Milliarden Dollar in Software, Hardware und Services geflossen seien.

Als künftigen Knackpunkt benennt die Analyse die nächste Konsole Project Helix. Während die Konzernspitze über Bezahlbarkeit und mögliche Strategiewechsel spreche, beschreibe Sharma das Gerät weiter als leistungsstarke Plattform mit PC-Spiele-Unterstützung und Abwärtskompatibilität.

Die zugrunde liegende 100-Tage-Bilanz hatte Xbox zuvor in einem offiziellen Beitrag veröffentlicht. Die frühere Aufbereitung der Bilanz nennt ebenfalls die wirtschaftlichen Kennzahlen der Sparte.

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