PIX 2602.25: Support für Shader Model 6.9 und DXR 1.2 sowie Quality-of-Life-Verbesserungen

Das PIX-Team hat das Performance- und Debugging-Werkzeug PIX on Windows in den Versionen 2602.25 und 2602.25-preview am 26. Februar 2026 veröffentlicht. Das Update bringt Unterstützung für die zeitgleich mit dem Agility SDK 619.0 ausgelieferten Direct3D-12-Funktionen sowie eine Reihe von Korrekturen und Quality-of-Life-Verbesserungen. Verantwortlich für die Ankündigung zeichnet Austin Kinross, Engineering Manager im PIX-Team.

Neue Direct3D-12-Funktionen aus dem Agility SDK 619.0

PIX 2602.25 unterstützt die mit dem Agility SDK 619.0 freigegebenen Direct3D-12-Funktionen. Diese Schnittstelle bildet seit der Vorstellung von DirectX 12 auf der GDC 2014 das Fundament der hardwarenahen Grafikprogrammierung unter Windows. Zu den neuen Funktionen zählen Shader Model 6.9, DXR 1.2 mit Opacity Micromaps (OMMs) und Shader Execution Reordering (SER) sowie eine überarbeitete View-Erstellung. Shader Model 6.9 ermöglicht unter anderem das Laden, Speichern und elementweise Verarbeiten von HLSL-Vektoren mit mehr als vier Elementen. Bei DXR 1.2 kommen mit OMMs und SER zwei zuvor als Preview geführte Funktionen in den regulären Betrieb. Opacity Micromaps verbessern die Behandlung alphagetesteter Geometrie, während Shader Execution Reordering die Sortierung von Strahlen für eine effizientere parallele Ausführung erlaubt.

Die Preview-Variante 2602.25-preview geht darüber hinaus und ergänzt Unterstützung für Fence Barriers sowie weitere Erweiterungen aus dem Agility SDK 719.0. Fence Barriers bauen auf den Enhanced Barriers auf und erlauben das Signalisieren und Abwarten von Fences während der Ausführung von Command Buffern. Damit lassen sich Abhängigkeiten zwischen weiter auseinanderliegenden Stellen im Command Stream sowie Echtzeit-Abhängigkeiten zwischen GPU- und CPU-Timeline synchronisieren.

Korrekturen und Quality-of-Life-Verbesserungen

Auf der Korrektur-Seite behebt das Update eine Performance-Regression bei ResolveQueryData(), die mit der vorangegangenen Version 2601.15 aufgetreten war. Zudem wurden Probleme beim Batching von Command Lists beseitigt, die beim Erfassen von Timing-Daten auf Qualcomm-Geräten auftraten.

Hinzu kommen mehrere Quality-of-Life-Verbesserungen an der Oberfläche. PIX startet nach dem Trennen eines Monitors nicht mehr außerhalb des sichtbaren Bereichs. Der zuvor unsichtbare Textcursor im Dark Mode wird wieder dargestellt, und der fehlende Button zum Erfassen von Timing-Daten in der GPU-Event-Liste wurde wiederhergestellt. Die CPU-Timeline zeigt Events nun standardmäßig an, und das Kontextmenü erlaubt das Kopieren von Auswahlen aus der Resource History. Weitere Anpassungen betreffen die automatische Textauswahl beim Wechsel zwischen Eingabefeldern, die Sichtbarkeit von Speicher- und Exportformaten im Buffer- und Texture-Viewer, die Copy-Funktion der Watch-View im Shader-Debugger sowie die CMake-Abhängigkeiten im C++-Export. Für paketierte Anwendungen wurde die nicht unterstützte Option „Capture at Launch“ deaktiviert. Wie weit die Raytracing-Pipeline inzwischen reicht, zeigten zuletzt auch die RTX- und Neural-Rendering-Updates von der GDC 2025, an die PIX mit verbessertem Tooling anknüpft.

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