Super Lucky’s Tale: Playfuls 3D-Jump-and-Run startet als Xbox-One-X-Launchtitel

Das texanische Studio Playful hat den 3D-Plattformer Super Lucky’s Tale am 7. November 2017 veröffentlicht und das Spiel damit zeitgleich mit dem Hardwarestart der Xbox One X auf den Markt gebracht. Der Titel erscheint für Xbox One und Windows 10 und gehört zu den Spielen, die den Marktstart der leistungsstärkeren Konsole begleiten. Microsoft Studios fungiert als Publisher.

Super Lucky’s Tale ist die Weiterentwicklung des VR-Plattformers Lucky’s Tale, den Playful ursprünglich für Oculus Rift entwickelt hatte. Mit dem neuen Teil löst sich das Studio von der reinen Virtual-Reality-Umsetzung und überführt das Konzept in ein klassisches Konsolen- und PC-Erlebnis. Im Mittelpunkt steht der Fuchs Lucky, der laut Regisseur Dan Hurd als neugieriger und abenteuerlustiger Charakter angelegt ist. Die Erzählung erweitert das Figurenensemble um Luckys Schwester Lyra sowie um den Antagonisten Jinx und dessen Kitty Litter, die im Konflikt um das sogenannte Book of Ages stehen.

4K, HDR und Dolby Atmos auf der Xbox One X

Als Begleittitel zum Start der Xbox One X zählt Super Lucky’s Tale zu den Spielen mit Xbox-One-X-Optimierung. Die Fassung unterstützt auf entsprechender Hardware eine Ausgabe in 4K-Auflösung sowie HDR und gehört zudem zu den ersten Xbox-One-Titeln mit Dolby-Atmos-Unterstützung. Wer das objektbasierte Klangformat ausreizen will, braucht ein passendes Audiosystem, etwa ein 5.1.2-Setup wie das OXS Thunder Duo X. Playful demonstriert mit dem Titel die grafischen und akustischen Möglichkeiten der neuen Konsole, auch wenn der Schwerpunkt des Spieldesigns klar auf Zugänglichkeit liegt.

Spielmechanik und Entwicklungsansatz

Playful setzt auf ein leicht zugängliches Steuerungskonzept nach dem Pick-up-and-play-Prinzip. Gegenüber dem VR-Vorgänger erhielt die Spielfigur überarbeitete Bewegungsabläufe mit präziseren und reaktionsschnelleren Eingaben. Das Studio beschreibt die Arbeit am ursprünglichen Lucky’s Tale als seinen ersten Plattformer und seine erste Erfahrung mit Virtual Reality. Regisseur Dan Hurd verweist auf einen iterativen Entwicklungsprozess, in dem das Team wiederkehrend grundlegende Fragen zum Spielgefühl gestellt habe. Spielerisch kombiniert Super Lucky’s Tale dreidimensionale Plattformabschnitte mit Sammelobjekten und kleineren Aufgaben innerhalb der einzelnen Welten. Wie viel Charme das Genre auch abseits großer Studios entfalten kann, zeigt etwa der Plattformer Rising Dusk.

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