ESA Essential Facts 2025: 60 Prozent der Erwachsenen spielen wöchentlich

60 Prozent der Erwachsenen ab 18 Jahren in den Vereinigten Staaten greifen wöchentlich zum Controller oder zur Maus. Diese Zahl steht im Zentrum des Jahresberichts Essential Facts About the U.S. Video Game Industry, den die Entertainment Software Association (ESA) am 3. Juni 2025 veröffentlicht hat. Über alle Altersgruppen hinweg zählt der Verband 205,1 Millionen Spielende. Das Durchschnittsalter liegt bei 36 Jahren, etwa die Hälfte der Erfassten ist 35 oder älter. Die Daten stammen aus einer Befragung von 5.000 Personen, die das Marktforschungsinstitut YouGov zwischen dem 11. und 25. Februar 2025 durchgeführt hat.

Vom Kind bis zur Urgroßmutter

Wer wöchentlich spielt, ist längst nicht nur jung. Die ESA hat das Verhalten nach Generationen aufgeschlüsselt, und die Bandbreite ist beträchtlich. In der Generation Alpha im Alter von 5 bis 12 Jahren spielen 83 Prozent jede Woche. Bei den Babyboomern zwischen 61 und 79 Jahren sind es 49 Prozent. Selbst in der Silent Generation der 80- bis 90-Jährigen kommt der Bericht noch auf 36 Prozent. Das Spielen ist also keine Sache einer schmalen Zielgruppe mehr, sondern quer durch die Altersstufen ein fester Teil der Freizeit. Hinzu kommt: 55 Prozent aller Spielenden zwischen 8 und 90 Jahren zocken regelmäßig zusammen mit anderen, und 89 Prozent haben schon an Online-Partien teilgenommen.

59,3 Milliarden Dollar Umsatz und 250.000 Jobs

Auf der Ausgabenseite nennt Essential Facts 2025 für das Jahr 2024 ein Konsumvolumen von 59,3 Milliarden US-Dollar. Davon entfielen 51,3 Milliarden auf Inhalte, 4,9 Milliarden auf Hardware und 3,2 Milliarden auf Zubehör. Den gesamtwirtschaftlichen Effekt der US-Spielebranche beziffert die ESA in ihrem Economic Impact Report auf 95,8 Milliarden US-Dollar. Mehr als 250.000 Arbeitsplätze im ganzen Land hängen demnach an der Industrie. Reichweite über sämtliche Altersgruppen und ein Beitrag in dieser Größenordnung machen die Branche zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftszweig innerhalb der amerikanischen Unterhaltungsindustrie. Die vollständige Datensammlung ist auf der Website der ESA abrufbar.

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