Start Inside Xbox Xbox Series S: 4 TFLOPs RDNA2, 10 GB Split-Memory und 512 GB NVMe im Architektur-Detail

Xbox Series S: 4 TFLOPs RDNA2, 10 GB Split-Memory und 512 GB NVMe im Architektur-Detail

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Xbox Series S: 4 TFLOPs RDNA2, 10 GB Split-Memory und 512 GB NVMe im Architektur-Detail
Xbox Series S: 4 TFLOPs RDNA2, 10 GB Split-Memory und 512 GB NVMe im Architektur-Detail - Bild: Xbox Wire

Microsoft hat am 9. September 2020 die komplette Hardware-Architektur der Xbox Series S offengelegt und das System für 299 US-Dollar mit Marktstart am 10. November 2020 angekündigt. Das digitale Einstiegsmodell der neunten Konsolengeneration nutzt dieselbe System-on-Chip-Familie wie die Series X, verkleinert aber die Grafikeinheit und das Speichersystem auf ein kompakteres Leistungsprofil. Gedacht ist die Konsole für native 1440p-Ausgabe bei 60 Bildern pro Sekunde, mit Unterstützung für bis zu 120 fps.

20 Compute Units, 4 TFLOPs und Zen-2-CPU

Die Grafikeinheit der Series S baut auf AMDs RDNA2-Architektur auf und umfasst 20 Compute Units mit einem Takt von 1,565 GHz. Daraus errechnen sich 4 TFLOPs theoretische Rechenleistung. Gegenüber den 12,15 TFLOPs der Series X fällt der Grafikteil also deutlich kleiner aus, während der Rest der Plattform weitgehend gleich bleibt. Auf der CPU-Seite arbeitet ein Acht-Kern-Prozessor der Zen-2-Generation mit 3,6 GHz, beziehungsweise 3,4 GHz, sobald Simultaneous Multithreading aktiv ist. Microsoft beziffert die Rechenleistung der Series S auf rund das Vierfache der Xbox One. Hardwarebeschleunigtes DirectX Raytracing und Variable Rate Shading beherrscht die GPU ebenfalls, womit dieselben Rendering-Techniken bereitstehen wie auf dem größeren Schwestermodell. Die technische Familienähnlichkeit zwischen den Modellen hat die Redaktion von XboxDev bereits beim Marktstart hervorgehoben.

10 GB GDDR6 im Split-Memory, 512-GB-NVMe und Velocity Architecture

Beim Arbeitsspeicher führt das Spec-Sheet eine geteilte Konfiguration aus insgesamt 10 GB GDDR6 auf. 8 GB davon dienen mit 224 GB/s als schneller Bereich der Grafiklast, die übrigen 2 GB laufen mit 56 GB/s als langsamerer Bereich und sind primär für das System reserviert. Als interner Datenträger steckt eine maßgeschneiderte NVMe-SSD mit 512 GB Kapazität in der Konsole, angebunden über PCIe Gen 4. Die Xbox Velocity Architecture liefert nach Microsoft-Angaben mehr als die 40-fache I/O-Bandbreite einer Xbox One. Der Datendurchsatz liegt bei 2,4 GB/s im Rohzustand und bei bis zu 4,8 GB/s komprimiert. Wer mehr Platz braucht, greift zur 1-TB-Speichererweiterungskarte von Seagate, die die volle Velocity-Leistung erhält. Auch Quick Resume für mehrere Titel und die Abwärtskompatibilität über vier Konsolengenerationen hinweg gehören zur Plattform.

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