Microsoft hat am 28. Oktober 2025 die Geschäftszahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt, und für die Gaming-Sparte fällt die Bilanz mau aus. Das Berichtsquartal endete am 30. September 2025. Der gesamte Spieleumsatz fiel um 113 Millionen US-Dollar, also 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Schuld daran war vor allem das Hardwaregeschäft, das nur teilweise durch das Wachstum bei Xbox Content and Services aufgefangen wurde.
Konsolenverkäufe brechen um 29 Prozent ein
Die Umsätze mit Xbox-Hardware gingen um 29 Prozent zurück. Als Grund nennt Microsoft schlicht, dass weniger Konsolen über die Ladentheke gingen. Das ist kein Ausrutscher, sondern zieht sich schon seit mehreren Quartalen so durch die Bücher: Das Geschäft mit der physischen Konsole wird innerhalb der Gaming-Sparte immer kleiner. Verbucht werden die Gaming-Erlöse im Segment More Personal Computing, das insgesamt 13,756 Milliarden US-Dollar umsetzte und damit 4 Prozent zulegte. In diesem Segment stecken neben Gaming auch Windows OEM, Devices und das Werbegeschäft.
Game Pass hält die Sparte über Wasser
Der Umsatz mit Xbox Content and Services legte um 1 Prozent zu. Microsoft weist auf eine starke Vergleichsbasis aus dem Vorjahr hin und nennt als Treiber das Wachstum beim Xbox Game Pass sowie bei Inhalten von Drittanbietern. Dem gegenüber stand ein Rückgang bei den First-Party-Inhalten. Das Gewicht verschiebt sich also weiter: weg von der Hardware, hin zu wiederkehrenden Einnahmen aus Abonnements und digitalen Inhalten. Auf Konzernebene meldete Microsoft einen Gesamtumsatz von 77,673 Milliarden US-Dollar und damit ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
