Start Finanzen Microsoft FY21 Q4: Xbox-Hardware steigt um 172 Prozent, Content und Services sinken um 4 Prozent

Microsoft FY21 Q4: Xbox-Hardware steigt um 172 Prozent, Content und Services sinken um 4 Prozent

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Microsoft FY21 Q4: Xbox-Hardware steigt um 172 Prozent, Content und Services sinken um 4 Prozent

Microsoft hat am 27. Juli 2021 die Zahlen für das vierte Geschäftsquartal des Fiskaljahres 2021 vorgelegt (Quartal zum 30. Juni 2021). Der Umsatz im Gaming-Bereich kletterte um 357 Millionen US-Dollar oder 11 Prozent. Den Ausschlag dafür gab die Hardware: Der Verkauf von Xbox-Konsolen brachte ein Plus von 172 Prozent, während die Erlöse aus Xbox Content und Services um 4 Prozent nachgaben.

Series X|S treibt die Hardware, das Service-Geschäft schrumpft

Die 172 Prozent bei der Xbox-Hardware erklärt Microsoft mit einem höheren Preis und einem höheren Verkaufsvolumen der Konsolen, getragen vom Start der Series X und Series S. Im Vergleichsquartal des Vorjahres steckte die alte Generation bereits am Ende ihres Lebenszyklus, die Vergleichsbasis lag also ohnehin tief. Bei Xbox Content und Services fehlten 128 Millionen US-Dollar oder 4 Prozent. Microsoft führt das auf schwächere Geschäfte mit Drittanbietertiteln zurück, gemessen an einem starken Vorjahresquartal, das von den Stay-at-home-Szenarien profitiert hatte. Dagegen hielten das Wachstum bei den Abonnements der Xbox-Plattform Game Pass und bei den First-Party-Titeln. In konstanten Wechselkursen betrug das Minus bei Content und Services 7 Prozent.

Gaming im Segment More Personal Computing und die Konzernbilanz

Das Gaming-Geschäft gehört zum Segment More Personal Computing, dessen Umsatz um 1,2 Milliarden US-Dollar oder 9 Prozent auf 14,1 Milliarden US-Dollar stieg. Innerhalb des Segments legten die Windows-Erlöse um 432 Millionen US-Dollar oder 7 Prozent zu, die Suchwerbung wuchs um 737 Millionen US-Dollar oder 46 Prozent. Surface dagegen verlor wegen der Lieferkettenengpässe 348 Millionen US-Dollar oder 20 Prozent. Auf Konzernebene meldete Microsoft einen Quartalsumsatz von 46,2 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 21 Prozent. Das operative Ergebnis lag bei 19,1 Milliarden US-Dollar (plus 42 Prozent), der Nettogewinn bei 16,5 Milliarden US-Dollar (plus 47 Prozent). Das verwässerte Ergebnis je Aktie erreichte 2,17 US-Dollar und wuchs um 49 Prozent. Über das gesamte Jahr kam Microsoft auf einen Umsatz von 168,1 Milliarden US-Dollar.

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