Xbox All Access: Microsoft startet Abomodell aus Konsole und Diensten ohne Anzahlung

Microsoft stellte am 27. August 2018 Xbox All Access vor. Das Finanzierungsmodell kombinierte eine Xbox One mit 24 Monaten Xbox Game Pass und Xbox Live Gold. Eine Anzahlung war nicht vorgesehen. Statt des vollständigen Kaufpreises zahlten Kundinnen und Kunden eine feste Monatsrate.

Das Paket mit einer Xbox One S und 1 TB Speicher kostete 21,99 US-Dollar im Monat. Für die Xbox One X wurden 34,99 US-Dollar monatlich fällig. Beide Verträge liefen 24 Monate, anschließend ging die Hardware in den Besitz der Kundschaft über. Microsoft sprach beim Xbox-One-S-Modell von einer Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf.

Finanzierung über Dell und zunächst nur in den USA

Die Abwicklung übernahm das Dell Preferred Account. Für die Laufzeit war ein effektiver Jahreszins von 0 Prozent vorgesehen, allerdings nur nach erfolgreicher Bonitätsprüfung. Xbox All Access startete zeitlich begrenzt in den USA und war über Microsoft Stores sowie Microsoft.com erhältlich.

Hardware und Dienste in einer Rate

Mit Xbox All Access verknüpfte Microsoft den einmaligen Hardwareverkauf mit planbaren Einnahmen aus zwei Onlinediensten. Der enthaltene Xbox Game Pass bot damals Zugang zu mehr als 100 Spielen. Für die Kundschaft sank die Einstiegssumme, für Microsoft entstand eine zweijährige Vertragsbeziehung.

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