gamescom 2025: OXS-Soundbars und Nackenlautsprecher ausprobiert

Auf der gamescom 2025 hat unsere Redaktion die OXS-Soundbars ausprobiert. Besonders interessant war die Kombination aus Soundbar und kabellosem Nackenlautsprecher beim Thunder Pro+: Die rückwärtigen Kanäle kommen direkt an den Sitzplatz, ohne zusätzliche Lautsprecher hinter dem Schreibtisch aufzustellen.

Im kurzen Messeversuch wirkte das Zusammenspiel überzeugend, obwohl die Umgebung für eine Hörprobe ungünstig war. Eine Verzögerung fiel unserer Redaktion subjektiv nicht auf. Auch einzelne Lautsprecherpositionen ließen sich nicht heraushören. Daraus folgt noch keine gemessene Aussage über Latenz oder Ortungsgenauigkeit; der Eindruck beschreibt die Vorführung am Stand.

Thunder Pro+ ergänzt die Soundbar um Rückkanäle

Das Thunder Pro+ arbeitet mit einer 7.1.2-Kanal-Konfiguration und Dolby Atmos. Der zusätzliche Nackenlautsprecher übernimmt die rückwärtige Wiedergabe. Das Konzept spart Stellfläche im Raum, bindet die Position dieser Kanäle aber an den Sitzplatz. Geladen wird der Nackenlautsprecher per USB-C.

Thunder Pro und Thunder Lite als Alternativen

Die Thunder Pro bietet laut OXS 5.1.2-Kanal-Dolby-Atmos mit acht Treibern. Zwei nach oben gerichtete Kanäle nutzen Reflexionen an der Decke für Höheneffekte. OXS führt außerdem Klangprofile für FPS-, Renn- und MOBA-Spiele auf. Deren Wirkung ist vom jeweiligen Signal und der Aufstellung abhängig.

Die Thunder Lite ist dagegen eine 2.0-Kanal-Soundbar mit virtueller Surround-Verarbeitung. Sie unterstützt die Aufstellung auf dem Tisch und die Wandmontage. Zu den von OXS genannten Verbindungen gehören HDMI ARC, optischer Eingang, AUX, USB-C und Bluetooth. Zusätzliche physische Rückkanäle wie beim Thunder Pro+ gehören nicht zu diesem Modell.

Für den Gaming-Arbeitsplatz unterscheiden sich die Geräte damit vor allem im Aufbau: Die Lite verarbeitet Raumklang aus einem Stereosystem, die Pro ergänzt Höhenkanäle, und beim Pro+ kommt die Wiedergabe hinter dem Sitzplatz hinzu. Der Messeversuch konnte vor allem zeigen, wie sich diese letzte Kombination am Platz anfühlt. Einen Vergleich unter kontrollierten akustischen Bedingungen ersetzt er nicht.

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