Die Kritiken zu Battlefield V fielen im November 2018 solide aus, lasen sich in der Zusammenfassung von GamesIndustry.biz aber deutlich skeptischer als die Durchschnittswerte. Die Besprechungen lagen je nach Plattform ungefähr im Bereich um 80 Punkte, wobei PC-Wertungen höher und die PlayStation-4-Wertung niedriger ausfielen.
Fehlende Inhalte zum Start
Am 19. November 2018 standen vor allem der gestaffelte Zugang und der geringe Umfang zum Start im Mittelpunkt. Abonnenten von EA Access, Vorbesteller und reguläre Käufer erhielten das Spiel zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Der Tides-of-War-Modus sollte erst im Dezember folgen, der geplante Battle-Royale-Modus erst im März. Die Kritiker bewerteten diese Planung als Risiko für ein Spiel, dessen Modell auf regelmäßigen kostenlosen Inhalten beruhte.
DICE überzeugte bei Teamplay und Zerstörung
Positiv fielen die Audio- und Grafikqualität, die Karten sowie der stärkere Fokus auf Teamplay auf. Grand Operations verband mehrere Gefechte zu längeren Szenarien. Befestigungen mit Sandsäcken, Stacheldraht und improvisierter Deckung gaben den Karten zusätzliche taktische Möglichkeiten. Auch der Kern der Gefechte überzeugte viele Kritiker. Der DICE-Ansatz bei Technik und Zerstörung hatte im Vorgänger Battlefield 1 bereits eine zentrale Rolle gespielt.
Uneinheitlicher fiel das Urteil zu den War Stories aus. Einige Tests lobten die Kampagnen und ihre Perspektiven, andere kritisierten den Wechsel zwischen der Darstellung von Krieg und stark spielerischen Momenten. Der gemeinsame Befund lautete, dass die Grundlagen stimmten, Battlefield V zum Start aber nur einen Teil des geplanten Gesamtumfangs bot.

