DevPod: Open-Source-Entwicklungsumgebungen mit Dev-Containern

DevPod ist ein Open-Source-Werkzeug für reproduzierbare Entwicklungsumgebungen. Jede Umgebung läuft in einem eigenen Container und wird über eine devcontainer.json beschrieben. Die offizielle Dokumentation nennt lokale Rechner, entfernte Maschinen, Kubernetes-Cluster und Cloud-Instanzen als mögliche Ausführungsorte.

Ein Format für lokale und entfernte Workspaces

DevPod trennt die Definition einer Entwicklungsumgebung vom Rechner, auf dem sie ausgeführt wird. Provider übernehmen die Erstellung der Container. Dadurch können Projekte mit derselben Konfiguration lokal, auf einem Server oder in einer Cloud gestartet werden. Die Umgebung lässt sich so zwischen unterschiedlichen Arbeitsplätzen verschieben.

Das Projekt arbeitet mit dem offenen Dev-Container-Standard und unterstützt Visual Studio Code sowie JetBrains-Umgebungen. Für andere Editoren ist eine Verbindung per SSH möglich. DevPod läuft als Client auf dem eigenen Rechner und benötigt keinen zentralen Serverdienst.

Provider statt feste Cloud-Bindung

Provider kapseln die Anbindung an Docker, Kubernetes, virtuelle Maschinen und weitere Backends. Die Auswahl kann je Workspace geändert werden. Funktionen wie automatische Abschaltung inaktiver Maschinen, Prebuilds und die Synchronisation von Git- und Docker-Zugangsdaten richten sich an Teams, die Entwicklungsumgebungen standardisieren möchten. Der Quellcode und die Installationspakete liegen im offiziellen GitHub-Repository.

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