gamescom 2020: BSI stellt Gaming-Sicherheit in den Mittelpunkt

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellte zur gamescom 2020 den Schutz von Konten, Geräten und persönlichen Daten beim Spielen in den Mittelpunkt. Die Behörde verband ihre Aufklärungsarbeit mit dem Aufruf, Sicherheit bereits bei der Entwicklung und beim Betrieb von Spielen mitzudenken.

Als Grundlage verwies das BSI auf das Digitalbarometer 2020. Demnach spielte etwa die Hälfte der Bevölkerung zumindest gelegentlich digitale Spiele. Gleichzeitig berichteten Befragte von Problemen wie unangemessenen Dialogen in Chats, Betrug beim Online-Spielen, Schadsoftware und gestohlenen Konten. Die genauen Anteile dokumentierte das BSI in seinen Veröffentlichungen zum digitalen Verbraucherschutz.

Sicherheit als Teil der Spieleentwicklung

Das BSI richtete sich damit nicht nur an Spielerinnen und Spieler. Auch Entwickler und Anbieter sollten Schutzmaßnahmen bereits im Entwurfsprozess berücksichtigen. Das Prinzip wird als Security by Design bezeichnet und umfasst unter anderem sichere Konten, verlässliche Aktualisierungen sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Kommunikations- und Bezahlsystemen.

Das begleitende BSI-Video zur Gaming-Sicherheit stellte die Kampagne und die Beratungsangebote der Behörde vor. Weitere Hinweise für sicheres Spielen bündelte das BSI im Angebot BSI für Bürger.

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