Der eSport-Bund Deutschland (ESBD) hat im Juni 2020 zwei neue Präsidiumsressorts besetzt. Finn-Lukas Salomon übernahm die Zuständigkeit für Spielerinteressen, Kristin Banse wurde für Diversität und die Sichtbarkeit von Frauen im E-Sport eingesetzt. Beide Positionen entstanden im Rahmen einer zuvor beschlossenen Strukturreform des Verbandes.
Spielervertretung im Präsidium
Salomon, der unter dem Namen Don Arts als League-of-Legends-Spieler bekannt ist, sollte die Interessen von Freizeitspielern, Amateuren und Profis in die Verbandsarbeit einbringen. Der ESBD plante mit der neuen Zuständigkeit eine eigene Spielervertretung und wollte damit die Perspektive aktiver E-Sportler stärker in seine Entscheidungen aufnehmen.
Diversität und Sichtbarkeit von Frauen
Kristin Banse, damals Projektmanagerin bei Freaks 4U Gaming, erhielt das Ressort für Diversität. Im Mittelpunkt standen Maßnahmen für mehr Sichtbarkeit von Frauen sowie die Weiterentwicklung des Gender-Diversity-Ausschusses. Mit Banse war erstmals eine Frau Mitglied des damals siebenköpfigen Präsidiums.
Die beiden neuen Aufgaben erweiterten die bisherige Struktur des Verbandes um Themen, die in der deutschen E-Sport-Landschaft zunehmend an Bedeutung gewannen. Der ESBD vertritt Veranstalter, Teams, Organisationen und Einzelpersonen aus dem E-Sport und arbeitet an politischen sowie sportorganisatorischen Rahmenbedingungen.
