Call of Duty und Candy Crush Saga blieben im Geschäftsjahr 2019 die tragenden Säulen im Sortiment von Activision Blizzard. Das Gesamtjahr schloss der US-Publisher mit einem Umsatz von rund 6,5 Milliarden US-Dollar ab, nachdem im Vorjahr noch 7,5 Milliarden US-Dollar erzielt worden waren. Trotz des verhaltenen Ausblicks auf 2020 stieg der Börsenkurs des Unternehmens im Jahresverlauf deutlich an.
Die Sparte Activision stützte sich maßgeblich auf Call of Duty: Modern Warfare. Das im Herbst 2019 veröffentlichte Spiel verkaufte sich spürbar besser als der Vorgänger Call of Duty: Black Ops 4 und gehörte europaweit zu den umsatzstärksten Veröffentlichungen. Auch der mobile Ableger Call of Duty Mobile verzeichnete mit über 150 Millionen Downloads eine hohe Nachfrage. Für den Herbst 2020 stellte Activision den nächsten Serienteil in Aussicht, der bereits für PlayStation 5 und Xbox Series X optimiert werden soll. Bereits zuvor berichtete die Redaktion über den Wechsel von Studioleiter Rod Fergusson zu Blizzard Entertainment, wo er die Leitung der Entwicklung von Diablo 4 übernahm.
Bei King erwies sich Candy Crush weiterhin als verlässlicher Umsatzbringer, auf den rund ein Drittel der Gesamterlöse entfiel. Bei Blizzard gingen die Einnahmen im Jahresvergleich dagegen um knapp eine halbe Milliarde Euro zurück. Zwar verdoppelte World of Warcraft Classic die aktiven Spielerzahlen zwischen dem zweiten und vierten Quartal 2019, doch der langfristige Effekt blieb abzuwarten. Wie GamesWirtschaft im Bericht zum Geschäftsjahr 2019 zusammenfasst, stand das Jahr 2020 für den Konzern vor allem im Zeichen der Vorbereitung auf die neue Konsolengeneration.

