Modern Warfare: Beenox erklärt DirectX 12 und Raytracing-Schatten

Beenox hat die PC-Rendering-Pipeline von Call of Duty: Modern Warfare vollständig auf DirectX 12 umgestellt. Das erklärte Game Director Marc-Alexandre Boulanger-Milot im Golem-Interview vom 9. Oktober 2019. Beenox unterstützte Infinity Ward bei der PC-Umsetzung.

Die Umstellung erleichtere den Austausch von Optimierungen mit der Xbox-One-Fassung. Für Raytracing entschied sich das Team gezielt für Schatten; Reflexionen wurden konventionell berechnet. Die Aussage betrifft damit nicht sämtliche Beleuchtungsverfahren.

NVIDIA hatte bereits im August Raytracing-Schatten für die Kampagne und den 2-gegen-2-Modus Gunfight angekündigt. Der damalige offizielle Technik-Trailer gehört zu dieser Präsentation. Er ersetzt keine unabhängige Leistungsmessung.

Photogrammetrie mit Kameraring und Drohnen

Für Menschen und kleinere Gegenstände verwendete das Team laut Boulanger-Milot 64 ringförmig angeordnete Kameras mit entsprechender Beleuchtung. Gebäude und Hügel wurden dagegen mit Drohnen erfasst. Diese Scans lieferten die Grundlage für detaillierte Spielobjekte.

Infinity Ward hatte die neue Engine samt Photogrammetrie und PC-Raytracing bereits im Mai 2019 angekündigt. Das Oktober-Interview beschreibt nun konkrete Produktionsverfahren und die Aufgabenverteilung beim Rendering. Gemeint ist Modern Warfare von 2019, nicht eine spätere Fortsetzung.

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