Patrick Klaus wollte EA Motive stärker über Teamarbeit und Qualität prägen. In einem am 12. Dezember 2019 veröffentlichten Interview mit GamesIndustry.biz beschrieb der Studioleiter seine Vorstellungen. Seine positive Einschätzung von EA ist eine interne Managementperspektive, keine unabhängige Qualitätsbilanz.
Motive räumte Entwicklern laut Klaus zwei Tage pro Meilensteinphase für eigene Experimente ein, etwa mit Werkzeugen, Animation oder Spielmechaniken. Ideen sollten gemeinsam getestet und überarbeitet werden, statt allein der Vision einer einzelnen Person zu folgen.
Für Montreal nannte er zwei Teams: eines für ein ungewöhnliches Star-Wars-Projekt und eines für eine neue Marke. Eine eigene Marke bei Motive war bereits 2017 angekündigt worden.
Eine Mitarbeitergruppe sollte die Leitwerte in konkrete Veränderungen der täglichen Arbeit übersetzen. Das Interview belegt diese Darstellung der Leitung, nicht deren tatsächliche Umsetzung im gesamten Studio.

