25 Jahre USK: Seifert forderte moderneren Jugendschutz

Zum 25-jährigen Bestehen der USK hat Staatssekretärin Juliane Seifert eine Modernisierung des Jugendschutzgesetzes gefordert. Das Bundesfamilienministerium berichtete am 25. September 2019 über den Festakt vom Vortag in Berlin. Seifert würdigte dabei die Arbeit der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle.

Alterskennzeichen böten Eltern verlässliche Orientierung, erklärte Seifert. Anerkannte Selbstkontrollen seien wichtige Partner bei einer Überarbeitung des Gesetzes. Die Äußerung war eine politische Forderung, keine Ankündigung bereits beschlossener neuer Prüfregeln.

Alterskennzeichen und Medienkompetenz

Das Ministerium verwies außerdem auf die Initiativen „Gutes Aufwachsen mit Medien“ und „SCHAU HIN!“. Sie sollten Familien bei einem sicheren und kompetenten Umgang mit digitalen Medien unterstützen. Der Bericht verband damit die Alterseignung von Spielen mit pädagogischen Informationsangeboten.

Die USK hatte ihre Website bereits im Juli 2019 um Unternehmensservices und ein Games-Lexikon erweitert. Der Service-Finder erläuterte unter anderem Prüf- und Beratungsangebote für digitale Spiele und Online-Angebote.

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