Mehrere Spieleentwickler schilderten heise online im Dezember 2019 monatelange Wartezeiten bei der Games-Förderung des Bundes. Daniel Herbig sprach für seinen Bericht vom 9. Dezember mit Bewerbern und fragte beim Bundesverkehrsministerium nach.
Ein ungenannter Entwickler befürchtete, seine Beschäftigten wegen der Unsicherheit nicht halten zu können. Jan Reichert von kr3m berichtete ebenfalls von ausstehenden Rückmeldungen. Seine Firma könne die Wartezeit überbrücken; für kleinere Studios sah er größere Probleme.
Das BMVI stellte auf Nachfrage Rückmeldungen an alle Bewerber bis Ende 2019 in Aussicht. Es wollte zusätzliche administrative Kapazitäten und schnellere Verfahren prüfen. Das war eine Ankündigung, kein Nachweis bereits abgeschlossener Antragsprüfungen.
Der DLR Projektträger unterstützte das BMVI bereits bei der Bearbeitung. Die Meldung beschreibt den damaligen Förderstart, keine heutigen Bearbeitungsfristen oder Förderbedingungen.

