AMD FSR 4.1.2 bringt ML-Upscaling auf Xbox Series X|S

AMD hat FSR 4.1.2 mit dem Oktober-GDK für Xbox Series X|S freigegeben. Es ist die erste ML-basierte FSR-Upscaling-Technik auf den Konsolen. Entwickler, die bereits FidelityFX Super Resolution nutzen, erhalten damit eine zusätzliche Option für höhere wahrgenommene Auflösung und Bildqualität.

Auf Series X und Series S stehen zwei Modelle bereit: Full INT8 und ein neues Lite-INT8-Modell. Lite ist weniger als halb so groß und verursacht geringere Upscaling-Kosten. Beide Modelle belegen denselben Speicher, weil sich der Bedarf nach Render- und Ausgabeauflösung richtet. Das GDK-Sample wechselt zur Laufzeit zwischen beiden Modellen.

Gleiche API wie auf dem PC

Die Integration nutzt dieselbe FSR-SDK-API wie unter Windows. Registrierte Xbox-Entwickler erhalten die signierten Binaries im GDK und arbeiten mit denselben Headern wie auf dem PC. Die Qualitätsstufen entsprechen ebenfalls dem PC: Native AA, Quality, Balanced, Performance und Ultra Performance. Microsoft dokumentiert die Neuerung in den GDK-Release-Notes, das Sample liegt auf GitHub.

Auf den ROG Xbox Ally Handhelds läuft FSR 4.1.2 über das FSR SDK 2.4 auf Ryzen AI Z2 Extreme und Z2 A. ASUS bietet einen Vorschautreiber für Ally X und Ally X20, der Ally folgt später. Ein eigenständiger Xbox-Titel wird in der AMD-Mitteilung nicht genannt. Bereits im Oktober hatte AMD FSR 4.1 für Xbox Series X|S und die Handhelds angekündigt.

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