Die Dutch Games Association veranstaltet am 11. Dezember 2026 in Utrecht einen Fachtermin zu sozioökonomischen Gesundheitsunterschieden und der Rolle von Spielen. Die Veranstaltung im Rahmen von DGA Talks 2026 läuft von 14 bis 18 Uhr im Collegezaal des NEUDE11 in der Bibliothek Utrecht. Partner ist CLICKNL.
Drei Vorträge und ein Workshop behandeln die Verbindung zwischen wirtschaftlicher Unsicherheit, psychischer Belastung und kreativer Arbeit. Die Veranstalter richten sich an Spielestudios, weitere kleine und mittlere Unternehmen, Applied-Games-Fachleute und Forschende. Ausgangspunkt sind unter anderem Finanzierungsprobleme niederländischer Studios, die der Veranstalter mit Verweis auf den Dutch Games Monitor 2024 beschreibt.
Indie-Entwicklerin Esmeé van ’t Hoff stellt ihr Forschungsprojekt zur psychischen und wirtschaftlichen Tragfähigkeit unabhängiger Spieleentwicklung vor. Produzent Joni van der Leeuw spricht über wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Entscheidungsprozesse. Kuratorin Zuraida Buter behandelt Spiele und spielerische Kulturprojekte, die sich mit gesellschaftlichen Ungleichheiten und Gesundheit befassen.
Den anschließenden Workshop leitet Game Designer und Forscher Menno van Pelt-Deen, Vorsitzender von Games [4Diversity]. Dabei sollen Ansätze für die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Branchen erarbeitet werden. Zum Abschluss ist ein Austausch bei Getränken vorgesehen. Laut Veranstalter ist ein begrenztes Kontingent kostenloser Tickets verfügbar; die Anmeldung erfolgt über die Veranstaltungsseite.

