The Outer Worlds: Boyarsky über Macht und Figurenzeichnung

Obsidian wollte die politischen Themen von The Outer Worlds über glaubwürdige Figuren behandeln, nicht über Belehrungen. Co-Director Leonard Boyarsky erläuterte VGC den Umgang mit Machtverhältnissen und unterschiedlichen Ansichten. Andy Robinson veröffentlichte das Interview am 3. Juli 2019.

Boyarsky beschrieb Macht und deren Einsatz gegen Menschen ohne Einfluss als zentrales Thema. Die Konzernwelt des Rollenspiels solle nicht ausschließlich eine Kritik am Kapitalismus vermitteln. Er verband diese Themen mit dem satirischen Humor seiner früheren Spiele.

Figuren mit Ansichten, die er selbst nicht teile, sollten trotzdem sympathisch und nachvollziehbar sein. Umgekehrt könnten Charaktere mit ihm nahestehenden Positionen unangenehm auftreten. Damit wollte er vereinfachte Gegenbilder vermeiden. Seine Aussagen erklären den Schreibansatz, nicht die Abwesenheit politischer Inhalte.

Microsoft hatte Obsidian im November 2018 übernommen. Das Interview beschreibt jedoch kreative Entscheidungen innerhalb des Studios, keine neue Vorgabe des Eigentümers.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein