PlanetPlay hat erste Ergebnisse der gemeinsam mit dem UN-Entwicklungsprogramm UNDP entwickelten Play2Act-Umfrage veröffentlicht. Mehr als 181.000 Spielende aus 189 Ländern nahmen teil. Die Fragen wurden seit September 2024 direkt in Spiele wie Subway Surfers, Pokémon GO, Beatstar und Avakin Life eingebunden.
Von den Befragten, die Spiele mit Umweltinhalten erlebt hatten, berichteten 79 Prozent von mindestens einer positiven Verhaltensänderung. 47 Prozent nannten einen geringeren Energieverbrauch oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, 34 Prozent nachhaltigere Konsumentscheidungen. Die Prozentwerte beziehen sich auf diese Teilgruppe und nicht pauschal auf sämtliche Spielenden.
Selbstauskünfte statt gemessener Klimawirkung
Die Ergebnisse beschreiben Angaben der Teilnehmenden. Sie belegen für sich genommen weder eine repräsentative Verteilung in der gesamten Spielerschaft noch einen ursächlichen Effekt der Spiele. PlanetPlay nennt 20 beteiligte Studios und Plattformen, darunter Microsoft/Xbox Insider, Niantic und Unity. Die UNDP will die Daten für den Austausch über Klima- und Naturschutz nutzen.
Umweltbildung gehört bereits zu den von Xbox vorgestellten Einsatzfeldern für Minecraft Education. Play2Act ergänzt solche Inhalte um eine Befragung direkt im Spiel.

