PG Connects Nordics 2026: Next Games erklärt den Umbau unter Netflix

Next Games beschäftigt nach Angaben von Geschäftsführerin Saara Bergström inzwischen 150 Personen und hat seit der Netflix-Übernahme sieben Spiele veröffentlicht. Bergström beschrieb auf der PG Connects Nordics 2026 den Wechsel vom börsennotierten Free-to-play-Studio zu einem internen Netflix-Entwickler. Das geht aus dem Originalbericht von PocketGamer.biz über ihren Konferenzauftritt hervor.

Die Spiele sollen laut Bergström auch technische und organisatorische Fragen für Netflix lösen, etwa bei der Zusammenarbeit zwischen Gaming-, Engineering- und Unterhaltungsteams. Seit 2023 arbeite das Studio am Übergang von reinen Mobile-Spielen zu auf Fernseher gestreamten Titeln. Im Vordergrund stehe die Qualität für die jeweilige Zielgruppe statt einer möglichst großen Zahl von Veröffentlichungen.

Fünf Entwicklungsteams und externe Unterstützung

Bergström nennt fünf interne Entwicklungsteams, ein Live-Ops-Team und eine Plattformgruppe, die Projekte vom Konzept bis zum Betrieb unterstützt. Zwei Partner aus Helsinki arbeiten demnach an Inhalten und der Weiterentwicklung von drei bereits veröffentlichten Spielen mit. Für 2027 beschrieb sie Partyspiele als größeren Schwerpunkt. Konkrete Nutzungszahlen legte sie nicht offen.

Die 2022 angekündigte Übernahme durch Netflix führte damit auch zu einer veränderten kreativen Ausrichtung und einem anderen Geschäftsmodell. Die im aktuellen Vortrag genannte Personalzahl und die sieben Veröffentlichungen sind Angaben des Studios; sie belegen für sich allein weder die Profitabilität der Spiele noch den wirtschaftlichen Erfolg der Übernahme.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein