Larian-Gründer Swen Vincke sah in Google Stadia interessantere technische Möglichkeiten als in üblichen Leistungssteigerungen neuer Konsolen. Im Wccftech-Interview erläuterte er mögliche Simulationen mit vernetzten Servern. Francesco De Meo veröffentlichte das Gespräch zur E3 2019 am 2. Juli.
Vincke beschrieb die Idee, mehrere Rechner eines Rechenzentrums für Physikberechnungen zusammenzuschalten. Er sprach über Entwicklungsmöglichkeiten, nicht über eine bereits umgesetzte Stadia-Funktion. Seine Bemerkungen zu SSDs betrafen dagegen das schnellere Nachladen lokaler Spieldaten und hochwertigerer Assets.
Spieleabos betrachtete er skeptischer: Kleinere Studios könnten von der Präsentation durch wenige Anbieter abhängig werden. Das war seine Bewertung, kein Nachweis einheitlicher Vergütungsbedingungen aller Abodienste.
Zuvor hatte Vincke bei der GDC Larians Entwicklungsentscheidungen für Divinity: Original Sin 2 vorgestellt. Das spätere Interview behandelt zusätzlich technische Plattformoptionen und Vertrieb, nicht nur ein neues Rollenspiel.

